Das Lied der Spielmannsfrau

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Sie war fürwahr ein schönes Weib,
wie ein Wiesel schlank und schmuck ihr Leib,
ihr Anblick bot Erquickung dem Gemüte,
mehr als ein früher Birnbaum in der Blüte.
(Geoffrey Chaucer)

Als Spielmannsfrau lässt sich die Troubadoura Annette Dressel durch die Zeiten treiben und ist unterwegs auf den Jahrmärkten und Messen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

Prosit bei Nacht und Tag, auf jetzt zum Festgelag!

Das Leben ist ein Spiel, bei dem nicht immer klar ist, wer der Gewinner und wer der Verlierer ist.
Da verspielt einer fröhlich Haus und Hof, ein anderer spielt ängstlich und verbissen um ein paar Kreuzer, ein dritter verspielt verzweifelt seine eigene Ehefrau. Die Troubadoura kennt sie alle, die da am Tisch sitzen und auf das große Glück hoffen. Die Zechpreller, Gaukler, verführten Ehefrauen, fahrenden Scholaren, Dichter, Pfaffen und Gelehrte.

Sei das Grab dir tief und dumpf sein Druck,
a la vott, so nimm noch einen Schluck,
und noch einen hinterher, rasch noch zwei, drei mehr,
dann stirbst du nicht so schwer.
(Carl Michael Bellmann)

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